Sicherheit & Risikomanagement
NeuroVest verfolgt einen aktiven Handelsansatz und unterscheidet sich bewusst von klassischen ETF- oder Buy-and-Hold-Anlagen. Die Strategien versuchen durch systematische Handelsentscheidungen zusätzliche Renditechancen zu nutzen. Dazu können unterschiedliche Märkte, Long- und Short-Positionen sowie teilweise auch Hebel eingesetzt werden.
Diese zusätzlichen Möglichkeiten bedeuten gleichzeitig: höhere Renditechancen gehen mit höheren Risiken einher.
Auf dieser Seite erklären wir, welche Risiken bestehen und wie NeuroVest damit umgeht.
Dein Investment liegt auf deinem persönlichen Konto beim jeweiligen Broker. NeuroVest verwahrt dein Kapital nicht selbst. Die Handelsstrategie wird mit deinem Tradingkonto verbunden und führt die vorgesehenen Trades dort aus.
Dadurch bleiben Konto und Kapital klar von NeuroVest getrennt.
Das Konto läuft auf deinen Namen.
Das investierte Geld liegt beim Broker.
Account- und Performanceinformationen sind über NeuroVest nachvollziehbar.
Ein- und Auszahlungen erfolgen über dein Brokerkonto.
NeuroVest ist keine klassische Sparlösung und kein ETF-Sparplan.
Die Strategien handeln aktiv und können dadurch andere Renditechancen erschliessen als passive Anlagen. Gleichzeitig können aber auch deutlich stärkere Verlustphasen auftreten.
Wichtig ist deshalb nicht, Risiken kleinzureden, sondern sie bewusst zu verstehen.
Nicht alle Märkte entwickeln sich gleichzeitig gleich.
Je nach Strategie erfolgt die Risikoverteilung über unterschiedliche Märkte, Modelle und Positionen. Die konkrete Diversifikation unterscheidet sich zwischen den NeuroVest-Strategien: Shield verfolgt einen fokussierten Ansatz im Goldmarkt. Navigator verteilt seine Handelsansätze über mehrere Märkte und Anlageklassen.
Diversifikation bedeutet aber nicht, dass Verluste ausgeschlossen sind.
Einige aktive Strategien können Hebel einsetzen.
Leverage ermöglicht es, mit einem kleineren Kapitaleinsatz eine grössere Marktposition zu bewegen. Das verstärkt beide Seiten: Gewinne können stärker ausfallen. Verluste ebenfalls.
In extremen Marktphasen kann eine einzelne Strategie oder ein dafür vorgesehener Kapitalanteil erhebliche Verluste bis hin zum vollständigen Verlust erleiden.
Risiko wird nicht erst betrachtet, nachdem ein Trade eröffnet wurde.
Je nach Strategie können beispielsweise folgende Mechanismen eingesetzt werden:
Welche Mechanismen konkret verwendet werden, unterscheidet sich je nach Strategie.
NeuroVest ist keine vollständig unbeaufsichtigte Trading-Software.
Hinter den Strategien steht ein Team von Trading-Spezialisten, das die Systeme überwacht, Marktbedingungen analysiert und den operativen Betrieb sicherstellt. In aussergewöhnlichen Situationen können zusätzliche Risikomassnahmen ergriffen werden.
Das Ziel ist die Kombination aus Geschwindigkeit und Disziplin algorithmischer Systeme und menschlicher Erfahrung und professionellem Betrieb.
Ein ETF bildet typischerweise einen Markt oder Index passiv nach. NeuroVest versucht dagegen, durch aktive Handelsentscheidungen zusätzliche Marktchancen zu nutzen.
Das bedeutet nicht, dass der eine Ansatz den anderen ersetzen muss.
Breit diversifizierte ETFs können beispielsweise das langfristige Fundament eines Portfolios bilden. NeuroVest kann daneben als bewusst eingesetzter, chancenorientierter Bestandteil genutzt werden. Das höhere Risiko wird dadurch nicht kleiner. Es erhält aber einen klaren Platz innerhalb des Portfolios.
Alpha bezeichnet eine Rendite, die über die allgemeine Marktentwicklung hinausgeht. Aktive Strategien versuchen, solche zusätzlichen Renditen durch Handelsentscheidungen, Marktanalysen und systematische Modelle zu erzielen.
Diversifikation bedeutet, Kapital nicht von einem einzelnen Markt oder einer einzelnen Strategie abhängig zu machen.
Leverage beziehungsweise Hebel ermöglicht grössere Marktpositionen im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und erhöht sowohl Gewinn- als auch Verlustrisiko.
Eine Long-Position profitiert grundsätzlich von steigenden Kursen. Eine Short-Position kann von fallenden Kursen profitieren.
Der Drawdown beschreibt den Rückgang einer Strategie von einem zuvor erreichten Höchststand.
Aktive Strategien können zusätzliche Renditechancen eröffnen. Sie können aber auch erhebliche Verluste verursachen.
Diversifikation, quantitative Modelle, Risikoregeln und professionelle Überwachung können Risiken steuern, aber nicht eliminieren.
Vergangene Ergebnisse sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.